Strasser Hoofcare Professional
Felix Hofer - Der Weg zum gesunden Huf

Strasser Hoofcare Methode

Die Methode Dr. Strasser unterstützt Pferdebesitzer auf der ganzen Welt erfolgreich dabei, ihre Pferde auf den Weg der Gesundheit zu bringen und diese ein Leben lang zu erhalten. Die Umstellung zu einem physiologischen Huf und auch viele Behandlungen von Erkrankungen können mittlerweile ambulant, also im gewohnten Umfeld des Pferdes, durchgeführt werden.
In manchen Fällen ist es jedoch notwendig, dem Pferd eine intensive und auf seine Situation abgestimmte Therapie zukommen zu lassen, für die eine besondere Stall-Beschaffenheit und tägliche, ganzheitliche Betreuung wichtig sind.

Die Hufbearbeitung und ihre korrekte Ausführung ist für das domestizierte Pferd von größter Bedeutung. Das Ziel der Strasser-Methode ist es, den Huf in seiner natürlichen Form und Funktion gesund und stark zu erhalten bzw. ihn zu Gesundheit und Stärke zu führen, so dass er ohne jegliche Art von Hufschutz auskommt. Der Strasser Hoofcare Professional kontrolliert in individuellen Abständen die Hufe und korrigiert Abweichungen von der natürlich physiologischen Form. Abhängig vom Gesundheitszustand, Haltungsform, Bodenbeschaffenheit und besonders der Bewegungsmenge werden gesunde Hufe in der Regel alle vier bis sechs Wochen bearbeitet. Während eines Heilungsprozesses oder Umstellung (z.b. Stallwechsel) können deutlich kürzere Intervallen vonnöten sein, um eine komfortable und gleitende Umstellung zu gewährleisten.


Bedingungen an den Pferdebesitzer

- Offen-Lauf- Stallhaltung mit befestigten Böden, Gruppenhaltung und naturnaher Fütterung


10 „goldene Regeln“ der Strasser-Hufpflege

  1. Artgerecht ist nur die Freiheit. Deshalb muß Tierhaltung den natürlichen Lebensbedingungen nahekommen.
  2. Jede Beschäftigung mit dem Tier muß auf gegenseitigem Verständnis und Vertrauen basieren. Schmerzeinwirkung bei Training oder Behandlung wird abgelehnt.
  3. Es darf dem Tier durch Behandlung kein Schaden zugefügt werden.
  4. Behandlung von Problemen muß zwingend mit Erkennen und Beseitigen von Ursachen für das Problem einhergehen.
  5. Das Tierwohl steht stets im Vordergrund gegenüber Leistunganforderungen oder materiellen Interessen.
  6. Hufbehandlung hat für das Pferdewohl größte Bedeutung und muß ganzheitlicher Betrachtung des Organismus und seiner Umwelt auf hohem Kenntnisniveau geschehen und sich an der Natur des Organismus orientieren.
  7. Der Pferdehuf ist ein multifunktionales, pumpendes Organ, das nicht durch Hufschutz eingeengt werden darf. Dies gilt für jeglichen Beschlag, aber auch für anzuschnallenden oder anzuklebenden Hufschutz.
  8. Gesunde Hufe bedürfen keiner Korrektur, da Abrieb und Nachschub im Gleichgewicht sind und sich die Hufform auch über längere Zeiträume nicht negativ verändert.
  9. Behandlung von Hufproblemen hat nach den vorangestellten Punkten in geeigneten Haltungsbedingungen von erfahrenen aus- und weitergebildeten Barhufpflegern zu erfolgen, die entsprechend den Notwendigkeiten Tierärzte und Heilpraktiker hinzuziehen.
  10. Kollegiales Verhalten zwischen Menschen, die Tieren helfen wollen, ist selbstverständlich.
Die Strasser Methode


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